Logodesign: Grundprinzipien

Logodesign: Grundprinzipien

Das Logodesign ist das erste nach außen sichtbare Element einer Firma und das entscheidende Mittel in der Kommunikation mit Kunden. Das Logo ist immer präsent, wenn es um die Außenwirkung eines Unternehmens geht. Da das Logo eine so große Präsenz hat, sollte der Entwicklung des Logos eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Ein Logo zu gestalten, ist ein langer Prozess, welcher eine genaue Kenntnis der Zielgruppe des Unternehmens, der Strategie, der Corporate Identity und der Produkte erfordert. Zudem ist wichtig, dass das Logo schnell zu erfassen ist, durch seine Einfachheit im Gedächtnis bleibt und wiedererkannt wird. Dabei soll es beim Kunden die dem Unternehmen wichtigen Werte vermitteln, wie zum Beispiel Kompetenz, und dem Kunden Vertrauen hervorrufen.

Es gibt einige Gestaltungsrichtlinien, welche ein gutes Logo von einem schlechten unterscheiden lassen. Als Unternehmen, welches optimaler Weise einen Designer für die Gestaltung des Logos beauftragt, können diese Grundsätze als nützliche Entscheidungshilfe dienen.

1. Das KISS-Prinzip


KISS – keep it short and simple – beschreibt genau den wichtigsten Grundsatz eines Logos. Das Design sollte so einfach wie möglich gehalten werden.

„Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann.“

Kurt Weidemann, Typograph, Gestalter

2. Farben / Schwarz-Weiß / Invertierung


Grundsätzlich sollten nur so viele Farben wie nötig verwendet werden, und möglichst nicht mehr als 3 verschiedene Farben.  Die Wahl der Farben sollte durchdacht sein und mit dem schon bestehenden Corporate Design übereinstimmen.

Auf Farbverläufe sollte verzichtet werden, da diese sich schlecht darstellen lassen und außerdem zu einer Erhöhung der Druckkosten führen können.

Für Anwendungen wie die Versendung als Fax muss ein Logo auch in Schwarz-Weiß darstellbar sein. Für schwarzen Untergrund muss sichergestellt sein, dass das Logo auch in weiß seine Wirkung behält.

3. Extreme Verkleinerung


Das Logodesign muss so einfach und anpassbar sein, dass es auch bei sehr geringer Größe seine Wirkung behält. Zum Beispiel bei bedruckten Werbegeschenken wir USB-Sticks, Kugelschreibern etc. muss das Logo in geringer Größe auf den ersten Blick erkennbar sein. Besteht das Logo auf typografischen Elementen, muss die Schrift lesbar bleiben.

4. Auswahl der Schrift


Beinhaltet das Logo Schrift, ist es wichtig, eine Schrift zu wählen, die zum Unternehmen und zum Logo-Design passt.

5. Einzigartiges Logodesign


Ein Logo muss durch seine Einfachheit leicht einprägsam sein und gleichzeitig einzigartig wirken, damit Kunden und Partner das Logo sofort wiedererkennen. Dabei ist besonders wichtig, dass sich das Logo-Design stark von denen der Konkurrenz / Mitbewerber unterscheidet.

6. Drucktechnische Probleme


Das Logo sollte in jeder Größe verwendbar sein. Deshalb ist es wichtig, dass es als skalierbare Vektordatei erstellt wird. Für den Offset-Druck sollte das Logo in Volltonfarben angelegt werden und davon ausgehend in die gängigen Farbsysteme übertragen werden. Dem Unternehmen sollten die Dateien in allen wichtigen Dateiformaten und Farbsystemen vorliegen.

7. Zeitloses Design


Das Firmenlogo ist das optische Identifikationsmerkmal des Unternehmens. Damit Kunden es immer mit dem Unternehmen in Verbindung bringen, ist es wichtig, dass das Logo so selten wie möglich verändert wird. Deshalb muss ein Logo zeitlos sein und sollte nicht nach gerade aktuellen Trends designed werden. Trends sind von kurzer Dauer, weshalb ein nur nach Trends erstelltes Design nach kurzer Zeit überholt aussehen kann. Das Logo muss das Unternehmen langfristig repräsentieren und deshalb unabhängig von Trends designed werden.

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